Buchbesprechung
Aus Azoth ist Kylar geworden. Der zweite Teil der Schattentrilogie fängt gefühlte 10 Stunden nach dem ersten Teil an! Mittlerweile ist man tief in die Geschichte involviert und fühlt sich als Teil davon. Man traut sich kaum noch das Buch aus der Hand zu legen. Der nahtlose Übergang vermittelt das Gefühl, man würde ein Buch lesen. Brent Weeks versteht es wirklich für schlaflose Nächte zu sorgen. Spannend und aufregend von der ersten Seite an, macht dieses Buch wirklich süchtig! Der Autor hat sich selbst übertroffen. Meiner Meinung nach eines der besten Fantasybücher überhaupt! Mir gehen wirklich die Superlative aus angesichts eines solchen Buches, der absolute Wahnsinn! Wer das nicht ließt, selber Schuld! Die neuen Charaktere fügen sich nahtlos ein. Der Haupterzählstrang, den man im ersten Buch gar nicht so vermutet hätte, tritt in den Vordergrund und nimmt den Leser mit auf eine wilde und actiongeladene Fahrt. Absolute Leseempfehlung!
Christopher Janßen
Inhalt:
Die Ausbildung zum Assassinen hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Azoth als überaus schmerzhaft erwiesen, denn sein einstiger Lehrer Durzo Blint und sein bester Freund Logan sind den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. So ist es kein Wunder, dass Azoth seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll und sich versteckt. Und so muss Azoth sich der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat …
Der Autor:
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Brent Weeks (* 7. März 1977 in Montana) ist ein amerikanischer Autor, welcher in Oregon lebt. Schon im jugendlichen Alter beschloss Weeks Autor werden zu wollen und phantastische Romane zu schreiben. Er besuchte das Hillsdale College und studierte an diesem Englisch. Für kurze Zeit arbeitete er nach dem Studium als Lehrer und Barmann, entschied sich dann aber, sich den Traum vom Schreiben zu erfüllen.
Mehr über den Autor/die Autorin in Wikipedia
Bemerkungen:
Alle Veröffentlichungen des Autors/der Autorin, gelistet in der Deutschen Nationalbibliothek
Leseprobe:
…>> Eure Heiligkeit, die Feiglinge stehen bereit, um ihre Schuld zu begleichen<<… erjkärte Vürdmeister Neph Dada, dessen Stimme sich über die Menge erhob. Er war ein alter Mann mit deutlich hervortretenden Adern und zahlreichen Leberflecken, gebeugt und nach Tod stinkend, den er mit Magie in Schach hielt. Sein Atem rasselte von der Anstrengung, nachdem er das Podest im großen Innenhof von Berg Cenaria erklommen hatte. Zwölf mit Knoten versehene Schnüre hingen über den Schultern seiner schwarzen Robe, Sinnbild für die zwölf Shu’ras, die er gemeistert hatte. Neph kniete mit einiger Mühe nieder und hielt dem Gottkönig eine handvoll Stroh hin. Gottkönig Garoth Ursuul stand auf dem Podest und musterte seine Truppen. Vorn und in der Mitte standen fast zweihundert Nordländer aus Gravar, hochgewachsene, blauäugige Wilde , mit mächtigem Oberkörper, die ihr schwarzes Haar kurz und ihre Schnurbärte lang trugen. Zu beiden Seiten standen die Eliteinheiten der Hochlandstämme, die die Burg erobert hatten. Hinter ihnen wartete der Rest der regulären Armee, die seit der Befreiung in Cenaria einmarschiert war…..
erstellt am:01.10.2011
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